Filmabend – „One Word“ OmU
Filmabend in der Klimazone, wie immer mit Popcorn (for free), Limo (zum Selbstpreis) und Einlass ab 18:30. Um 19 Uhr starten wir mit dem Film.
Dieses Mal schauen wir „One Word“. Ein Film der Anhand des Schicksals der Marshallinseln die Auswirkungen des Klimawandels und des Anstiegs des Meeresspiegels zeigt.
Die kleine Republik mit rund 50.000 EinwohnerInnen erstreckt sich im Pazifischen Ozean nahe dem Äquator über drei Hauptinseln und 29 Korallenatolle. Die Bedrohung der Lebensgrundlage und der weiteren Existenz der Marschallinseln durch den Klimawandel wird aus unterschiedlichen Perspektiven verdeutlicht. Da die Inseln nur etwa zwei Meter über den jetzigen Meeresspiegel hinausragen, sind Zerstörungen schon jetzt unumkehrbar. Der Verlust von Heimat als unabwendbare Bedrohung wird mit den Folgen der Atombombentests, die die USA in den 1940er und 1950er Jahren durchführten und ebenfalls zu Umsiedlungen und Entwurzelung führten, verglichen.
Die BewohnerInnen der Marschallinseln, die im Film zu Wort kommen, sprechen sowohl über ihre persönlichen Erfahrungen, sind aber auch als ExpertInnen in den Bereichen Ökologie, Biologie, Geologie, Landwirtschaft und Fischerei gefragt oder stehen als Professoren, Künstlerinnen und VertreterInnen der Regierung und Verwaltung vor der Kamera. Darüber hinaus wirken viele andere Bewohnerinnen und Bewohner der Inseln mit, die über ihren Alltag und die sich ändernden Lebensbedingungen erzählen.
Das „Eine Wort“, um das es im Titel des Films geht, heißt „Jakwe“, in der Sprache der Marschallinseln ein Willkommensgruß, der alle Menschen in gegenseitigem Respekt und Verantwortung miteinschließt.
